50 Jahr Feier, Festrede Inge Deußen, Vorsitzende des Ortsrings Oberbruch

Sehr geehrter Herr Vorsitzender Bernd Reibel,

liebe Mitglieder des Ortsverbandes Oberbruch der Arbeiterwohlfahrt.

Sehr verehrte Gäste!

Vielen Dank für die Einladung zu dieser
Feierstunde anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Ortsverbands
Oberbruch der Arbeiterwohlfahrt.

Als Vorsitzende des Ortsringes Oberbruch
gratuliere ich sehr herzlich zu Ihrem 50-jährigem Jubiläum.

Der Gratulation schließt sich mein besonderer Dank
an für die in diesem halben Jahrhundert in Oberbruch geleistete
herausragende Tätigkeit im Dienste der Nächsten, insbesondere im
Dienste der Oberbrucher Kinder.

Ich darf in dieser Stunde anmerken, dass die
Arbeiterwohlfahrt selbst in diesem Jahr noch ein Jubiläum feiern kann,
nämlich ihr 90-jähriges Bestehen.

Sie wurde am 13. Dez. 1919 von der SPD-Politikerin
Marie Juchacz als „Hauptausschuss für die Arbeiterwohlfahrt in der SPD“
gegründet.

Aus dieser als Selbsthilfe für die Arbeiterschaft
gedachten Institution wurde dann sehr bald eine Hilfsorganisation für
alle sozial bedürftigen Menschen, die nach ihrer Auflösung im Dritten
Reich, im Jahre 1946 in Hannover als parteipolitisch und konfessionell
unabhängige Hilfsorganisation neu etabliert wurde und sich Grundwerten
Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit
verpflichtete.

Mit gerade mal 20 Mitgliedern wurde dann im Jahre
1959 de Ortsverein Oberbruch der AWO ins Leben gerufen.

Und so informiere der 1. Schriftführer des
Ortsvereins, Albert Myrenne, unter dem 25. Nov. 1959 die Amtsverwaltung
Oberbruch über die Neugründung (am 1. Okt. 1959) sowie über die
Zusammensetzung des ersten Vorstands mit Frau Gertrud Wild als 1.
Vorsitzende, Daniel Körlings als 2. Vorsitzenden, Gerd Körlings als
Kassierer und eben Albert Myrenne als Schriftführer.

So rasant, wie sich in der Folge die
Mitgliederzahl des Ortsvereins Oberbruch erhöhte, stieg auch der Umfang
seiner caritativen Bestätigungen.

Ferienfahrten für Jugendliche und Senioren,
soziale Hilfen vor Ort wie auch selbst Entwickelte Freizeitangebote für
Hausfrauen und Senioren in der eigenen Begegnungsstätte, hier in der
alten Hülhovener Schule sind da besonders hervorzuheben.

Dass ein solcher Erfolg immer mit einer konstanten
Vereinsführung und auch immer mit besonderen Führungspersönlichkeiten
zu tun hat, ist allen Menschen, die sich im Vereinsleben engagieren,
wohl bekannt.

Stellvertretend für alle hervorragenden
langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiter im Ortsverein Oberbruch, die
sich mit voller Kraft und intensiver Arbeit im Sinne der Grundwerte der
Institution Arbeiterwohlfahrt in den vergangenen 50 Jahren für die
Oberbrucher Bevölkerung eingesetzt haben, möchte ich hier da
Gründungsmitglied Agnes Jansen, die eigentlich alle nur „Mütt“ nennen,
hervorheben, die über mehr als 30 Jahre dem Verein vorstand und auf
deren Unternehmungsgeist viele der Aktivitäten zurückgehen.

Nach den bisherigen großen Erfolgen des
Ortsvereins Oberbruch gehe ich davon aus, dass die Begeisterung und der
Elan der zurückliegenden 50 Jahre in die kommenden 50 Jahre übertragen
wird.

Für die Oberbrucher Bevölkerung ist das Wirken des
Vereins mit seinem vielfältigen Angebot nämlich eine segensreiche
Einrichtung, auf die sie nicht verzichten möchte oder im Einzelfall
auch nicht verzichten kann.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind schlichtweg
Samariter unserer Tage.

Darum wünsche ich mir für die Oberbrucher Bevölkerung, dass der
Ortsverein Oberbruch seine glücksspendende Tätigkeit noch lange
fortsetzen kann.

Hierzu ein herzliches „Glück Auf“ an alle
ehrenamtlichen Mitarbeiter und dem Vorstand allzeit eine glückliche
Hand und viel Glück bei allen anstehenden Entscheidungen!

Vielen Dank!